Eichenprozessionsspinner hier: Sachstandsbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 2020/0044 zum Sachstandsbericht über den Eichenprozessionsspinner informiert über die aktuelle Situation und die Maßnahmen der Stadt Hamminkeln. Im Stadtgebiet wurden etwa 2.000 zu behandelnde Eichen erfasst. Seit 2003 führt der Bauhof im Zeitraum April/Mai eine vorbeugende Bekämpfung mit biologischen Bakterienpräparaten durch, wobei die Wirkung auf das zweite und dritte Larvenstadium begrenzt ist.
Auf Basis der Befallsauswertungen aus den Jahren 2018 und 2019 wurde ein Stufenplan zur Eindämmung erstellt und für das Jahr 2020 aktualisiert. Das Stadtgebiet ist dabei in drei Risikogebiete unterteilt. Zu den bereits umgesetzten oder geplanten Maßnahmen gehören die Anschaffung eines zweiten Sprühgerätes, der Abschluss von Dienstleistungsverträgen mit externen Unternehmen sowie die flächendeckende Verteilung von Informationsblättern an Haushalte. Zudem informiert das Ordnungsamt private Eigentümer über bekannten Befall. Zur Kommunikation wurden eine E-Mail-Hotline sowie Informationen auf der städtischen Homepage eingerichtet. An bekannten Befallstellen werden Warnschilder aufgestellt.
Die strategische Bekämpfung erfolgt je nach Risikogebiet durch mechanische Methoden wie das Verkleben von Nestern, den Einsatz von Hubsteigern oder die vorübergehende Sperrung öffentlicher Wege. In einem Testbereich werden neue Methoden wie Ringfallen mit Lockstoffen und Meisen-Nistkästen angewendet. Für die Folgejahre werden die Beimpfung mit Schlupfwespen sowie die Vergrämung durch behandeltes Gießwasser in Erwägung gezogen. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Maßnahmen die Auswirkungen des Befalls vermindern, jedoch keine vollständige Sicherheit gegen die Ausbreitung der Raupenpopulation bieten können.
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