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Beschlussvorlage

Bebauungsplan Nr. D25 "Lankerner Schulweg" im Ortsteil Dingden - Abwägungsbeschlüsse zur frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB und der frühzeitigen Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB - Abwägungsbeschlüsse zur Veröffentlichung gem. § 3 Abs. 2 BauGB und zur Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB - Abwägungsbeschlüsse zur erneuten Veröffentlichung gem. § 3 Abs. 2 BauGB und zur erneuten Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB i. V. m. § 4a Abs. 3 BauGB - Bestimmung der Entwurfsfassungen zur 2. erneuten Veröffentlichung gem. § 3 Abs. 2 BauGB und zur 2. erneuten Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB i. V. m. § 4a Abs. 3 BauGB

2025/0266 Fachdienste 61

🟢 Beschlossen 03.12.2025 · Ausschuss für Umwelt und Planung (1. Sitzung) · Abstimmungsergebnis: Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

✦ KI-Zusammenfassung

Die Beschlussvorlage 2025/0266 behandelt den Bebauungsplan Nr. D25 „Lankerner Schulweg“ im Ortsteil Dingden sowie die 55. Änderung des Flächennutzungsplanes. Ziel der Planung ist die Schaffung einer Sondergebietsfläche für ein Hotel, ein Restaurant und ein Informationszentrum inklusive einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung.

Aufgrund von Anpassungsbedarfen durch die Bezirksregierung Düsseldorf und den Kreis Wesel umfasst der Entwurf neue Festsetzungen. Dazu gehören die Verlängerung einer Hecke zum Lankerner Schulweg, die Verwendung von PFAS-freien Solarmodulen sowie ein angepasstes Entwünschungs- und Versickerungskonzept. Der Ausschuss für Umwelt und Planung sieht vor, die Bürgeranregungen zum Lärmschutz durch eine Einbahnregelung der Erschließungsstraße sowie zur Platzierung des Betriebsleiterwohnhauses zu berücksichtigen.

Verschiedene Infrastrukturträger haben Stellungnahmen abgegeben. Die Deutsche Bahn AG fordert Abstände zum Gleisbereich und blendfreie Anlagen, während die Thyssengas GmbH den Schutz der Gasfernleitung sowie technische Vorgaben für Erdarbeiten vorgibt. Die Westnetz GmbH weist auf den Schutz von Mittelspannungskabeln hin. Der Wasser- und Bodenverband Untere Issel Nord sowie die Untere Naturschutzbehörde äußerten Bedenken hinsichtlich der Entwässerung und der Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung, was die Notwendigkeit eines hydrogeologischen Gutachtens und einer korrekten Bestandsaufnahme untermauert.

Der Entwurf sieht zudem eine Erhöhung der zulässigen Grundflächenzahl von 0,3 auf 0,5 sowie spezifische Maßnahmen zur Bodenpflege und zum Artenschutz vor. Aufgrund der Änderungen wird eine zweite erneute Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden angestrebt.

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