Betonsanierung der Zentralkläranlage, Teil II hier: Maßnahmenbeschluss
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage der Fachdienste 65 (Nr. 2016/0065) befasst sich mit der geplanten Betonsanierung des zweiten Bauabschnitts der Zentralkläranlage Hamminkeln. Im Fokus stehen dabei die Bereiche der mechanischen Vorklärung, einschließlich der Einlaufstrecke, der Gerinne des Rechen-, Sandfang-, Fettfang- und Venturistrecken. Die betroffenen Bauwerke wurden im Jahr 1980 in Betrieb genommen.
Untersuchungen durch Inspektionen und Laboranalysen von Bohrkernen haben ergeben, dass die Wandinnenflächen ausgewaschen sind, Betonabplatzungen sowie korrodierte Eisen vorliegen. Zwar weist der Beton eine gute Druckfestigkeit auf, jedoch wurden erhöhte Chlorid- und Sulfatwerte sowie eine fortgeschrittene Karbonatisierungstiefe festgestellt. Um die Bausubstanz und die Bewehrungseisen zu schützen, ist eine Instandsetzung notwendig.
Die geplanten Maßnahmen umfassen das Reinigen und Sandstrahlen der Flächen, das Verpressen von Rissen, das Entfernen loser Betonteile sowie das Entrosten der Bewehrung und anschließende Spachtelarbeiten. Für die Dauer der Arbeiten wird der Sanierungsabschnitt außer Betrieb genommen, wobei eine provisorische Rechenanlage und ein Sandfang zur Vorreinigung des Abwassers eingesetzt werden.
Die kalkulierten Kosten für die Sanierungsarbeiten, die Ingenieurleistungen, die Bauleitung sowie die provisorische Abwasserüberleitung belaufen sich auf insgesamt 230.000 Euro. Die Mittel sind im Wirtschaftsplan vorhanden. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Betriebsausschuss die Verwaltung beauftragt, die Arbeiten für den Zulaufbereich der Kläranlage öffentlich auszuschreiben und durchzuführen.
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- 28.04.2016kein Ergebnis hinterlegt