Neubau einer Hochspannungsgleichstromleitung (HGÜ) als Erdkabel zwischen Emden und Osterrath - Stellungnahme der Stadt Hamminkeln im Rahmen der Bundesfachplanung
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 2020/0130 der Fachdienste 61 informiert über den aktuellen Stand des Vorhabens der Amprion GmbH zum Neubau einer Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) als Erdkabel. Das Projekt dient dem Transport von Windstrom von der Nordsee ins Rheinland und verbindet die Netzverknüpfungspunkte Emden Ost in Niedersachsen mit Osterrath in Nordrhein-Westfalen.
Das Genehmigungsverfahren gliedert sich in zwei Phasen. In der ersten Phase, der Bundesfachplanung, wird nach dem raumordnerisch günstigsten Trassenkorridor mit einer Breite von einem Kilometer gesucht. Die abschließende Festlegung des Korridors erfolgt durch die Bundesnetzagentur. Im zweiten Schritt, dem Planfeststellungsverfahren, wird der genaue Leitungsverlauf innerhalb des festgelegten Korridors trassiert, um die Baurechtssicherheit zu erlangen.
Für das Stadtgebiet von Hamminkeln sind zwei mögliche Trassenkorridore relevant. Der erste Korridor verläuft von der Stadtgrenze Rees über Töven, Wittenhorst, Loikum und Lankern bis zur Stadtgrenze Bocholt. Der zweite Korridor führt von der Stadtgrenze Schermbeck östlich von Marienthal über Gertendorf und Havelich bis zur Stadtgrenze Raesfeld. Im Rahmen der öffentlichen Auslegung der Planunterlagen zur Bundesfachplanung hat die Stadt Hamminkeln eine Stellungnahme zu den Planungen abgegeben, die der Vorlage als Anlage beigefügt ist.
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- 09.09.2020kein Ergebnis hinterlegt