Nahwärmenetz Wertherbruch hier: weitere Vorgehensweise
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2020/0133 befasst sich mit der weiteren Vorgehensweise beim geplanten Nahwärmenetz im Stadtteil Wertherbruch. Ziel des Vorhabens ist die Wärmeversorgung der kommunalen Liegenschaften Bürgerhalle, Grundschule, Turnhalle und des Feuerwehrgebäudes durch regenerative Energien, um die kommunalen Klimaschutzziele zu unterstützen und die Abhängigkeit von Heizöl zu verringern.
Ein ursprünglicher Plan zur Nutzung einer Hackschnitzelheizung auf Basis kommunalen Holzes sieht eine CO2-Einsparung von etwa 71 Tonnen pro Jahr vor. Eine aktuelle Kostenschätzung eines beauftragten Ingenieurbüros weist jedoch auf eine Kostensteigerung der Investitionskosten von etwa 644.138 Euro auf circa 818.000 Euro hin. Im Vergleich zur Installation konventioneller Ölheizungen, deren Kosten auf 381.500 Euro geschätzt werden, ergibt sich unter Einbeziehung von Fördermitteln in Höhe von 200.000 Euro eine Differenz von etwa 236.000 Euro zugunsten der Ölheizungstechnik. Die Amortisationszeit für die Hackschnitzelvariante würde sich demnach auf etwa 17 Jahre verlängern.
Die Verwaltung stellt fest, dass die regenerative Variante mit Hackschnitzeln unter Berücksichtigung der Haushaltsgrundsätze unwirtschaftlich ist, während die Nutzung von Ölheizungen aufgrund der CO2-Emissionen im Hinblick auf den Klimanotstand eine zu hohe Belastung darstellt. Der Beschlussvorschlag sieht daher vor, die Verwaltung mit der Untersuchung weiterer regenerativer Alternativen, wie etwa Wärmepumpentechnik oder der Nutzung von lokalem Biogas, zu beauftragen.
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