Friedhofshalle Hamminkeln hier: Vorstellung möglicher Sanierungsvarianten und weitere Vorgehensweise
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung legt im Rahmen einer Mitteilungsvorlage zwei Sanierungsvarianten für die Friedhofshalle Hamminkeln vor, nachdem die bisherigen Planungen für einen Neubau vorerst gestoppt wurden. Ziel ist die Untersuchung alternativer Möglichkeiten zum Erhalt oder zur Erweiterung der bestehenden Kapazitäten.
Die erste Variante sieht einen Umbau des Bestandsgebäudes aus dem Jahr 1961 vor. Aufgrund der geringen Grundfläche können hierbei jedoch nur wesentliche Räume wie der Aussegnungsraum, reduzierte Kühlräume und sanitäre Anlagen untergebracht werden. Ein erweitertes Raumprogramm, etwa für Pastoren oder Friedhofsmitarbeiter, ist in diesem Modell nicht realisierbar. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf etwa 385.000 Euro.
Die zweite Variante umfasst einen Umbau im Bestand mit einer baulichen Erweiterung auf der Nordseite. Durch einen Anbau von circa 65 Quadratmetern könnten zusätzliche Räumlichkeiten für Mitarbeiter, ein Pastorenraum sowie weitere Kühl- und Abstellräume integriert werden. Zudem sind Verbesserungen der internen Verkehrswege und der Anlieferung für Bestatter vorgesehen. Die Kosten für diese Variante werden auf etwa 770.000 Euro geschätzt. Eine planungsrechtliche Abweichung vom Bebauungsplan wäre hierfür erforderlich.
Im Vergleich zum ursprünglichen Neubauprojekt, dessen Kosten auf 1.282.000 Euro beziffert wurden, sind beide Sanierungsvarianten kostengünstiger. Die Verwaltung weist jedoch darauf hin, dass die Kostenschätzungen aufgrund der geringen Planungstiefe risikobehaftet sind. Für das Haushaltsjahr 2022 sind derzeit keine Finanzmittel für die Umsetzung vorgesehen.
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