Grundsatzbeschluss ISEK Kooperation
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2023/0010.H des Hochwasserzweckverbandes Issel sieht einen Grundsatzbeschluss für eine Kooperation im Rahmen der Förderrichtlinie für Natürlichen Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum vor. Ziel des Vorhabens ist die ökologische Aufwertung von drei Flächen in den Stadtteilen Isselburg und Werth. Dabei sollen die Issel renaturiert, Überflutungsflächen aktiviert und zusätzliche Freizeit- sowie Erholungsfunktionen geschaffen werden.
Konkret sind Maßnahmen im Bereich „Stromberg“ in Isselburg geplant, die bereits im integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) enthalten sind. Im Bereich „Dierteweg“ soll eine Sekundäraue mit Auenwald entstehen, die durch einen Aussichtsturm und einen Lehrpfad erschlossen werden soll. Im Stadtteil Werth, Bereich „Kamp-kesdeich“, ist die Renaturierung der Issel sowie die Schaffung einer Überlaufschwelle zur kontrollierten Flutung vorgesehen, ergänzt durch Gehölzanpflanzungen, eine Fußgängerbrücke und einen Klimagarten.
Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf 3,1 Millionen Euro, wobei eine Bundesförderung von 80 Prozent angestrebt wird. Die Kostenaufteilung erfolgt zwischen der Stadt Isselburg und dem Zweckverband Hochwasserschutz Issel. Der Zweckverband übernimmt die Eigenmittel für den Hochwasserschutz und die Renaturierung, während die Stadt Isselburg die Kosten für die infrastrukturellen Maßnahmen zur Erlebbarkeit trägt. Die Verwaltung wird ermächtigt, die Antragsstellung im zweistufigen Verfahren vorzubereiten und eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Isselburg abzuschließen.
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