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Beschlussvorlage

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 24 "Businesscenter" im Ortsteil Hamminkeln - Abwägungsbeschlüsse zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung und Beteiligung der Behörden - Beschluss zur öffentlichen Auslegung (gemäß § 3 Abs. 2 BauGB)

2024/0039 Fachdienste 61

🟢 Beschlossen 21.03.2024 · Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung (21. Sitzung) · Abstimmungsergebnis: 17 Ja-Stimme(n), 0 Gegenstimme(n), 0 Stimmenthaltung(en)

✦ KI-Zusammenfassung

Die Beschlussvorlage 2024/0039 der Fachdienste 61 befasst sich mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 24 „Businesscenter“ im Ortsteil Hamminkeln. Das geplante Gebiet sieht die Errichtung von Bürogebäuden, Produktionshallen, einem Restaurant sowie einem Hotel vor. Nach dem Aufstellungsbeschluss vom Juni 2023 und einer Erweiterung des Geltungsbereichs im September 2023 wurden die Stellungnahmen der Behörden ausgewertet.

Die Beteiligung der Behörden brachte Hinweise zur Erschließung landwirtschaftlicher Flächen, zum Denkmalschutz sowie zur Einhaltung des Wasserschutzgebietes Wittenhorst hervor. Zudem besteht ein Verdacht auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, weshalb eine Untersuchung durch den Vorhabenträger beauftragt wurde. Der Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung empfiehlt, die Hinweise zur Erschließung, zum Artenschutz und zur archäologischen Situation zu berücksichtigen.

Fachliche Anforderungen betreffen die Landschaftsplanung, den Erhalt von Gehölzen sowie Vorgaben zum Baumschutz und zu insektenfreundlichen Lichtkonzepten. Im Bereich Immissionsschutz ist eine schalltechnische Untersuchung gemäß TA Lärm erforderlich. Zudem müssen die Belange der Telekom Deutschland GmbH, der Westnetz GmbH sowie die Rechte der DEUTZ AG bezüglich ehemaliger Bergwerksfelder beachtet werden.

Hinsichtlich der Verkehrsanbindung fordert die Autobahn GmbH des Bundes die Sicherstellung der Verkehrsleistung an der Anschlussstelle Hamminkeln. Eine wesentliche Verkehrsmehrbelastung wird im Rahmen der Abwägung nicht festgestellt. Der Ausschuss empfiehlt, die Hinweise der Autobahn GmbH zu berücksichtigen und die Anregungen des Landesbetriebs Straßenbau NRW zur Kenntnis zu nehmen. Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes soll gemäß Baugesetzbuch erfolgen, sofern die Kampfmittelsondierung und archäologische Untersuchungen keine negativen Befunde liefern.

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