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Beschlussvorlage

64. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Hamminkeln im Ortsteil Brünen - Abwägungsbeschlüsse zur frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB und zur Veröffentlichung gem. § 3 Abs. 2 BauGB - Abwägungsbeschlüsse zur frühzeitigen Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB und der Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB - Abwägungsbeschlüsse zur erneuten Veröffentlichung gem. § 3 Abs. 2 BauGB und zur erneuten Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB i. V. m. § 4a Abs. 3 BauGB - Bestimmung der Entwurfsfassungen zur 2. erneuten Veröffentlichung gem. § 3 Abs. 2 BauGB und zur 2. Erneuten Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB i. V. m. § 4a Abs. 3 BauGB

2026/0173 Fachdienste 61

🟢 Beschlossen 01.07.2026 · Ausschuss für Umwelt und Planung (4. Sitzung) · Abstimmungsergebnis: 14 Ja-Stimme(n), 0 Gegenstimme(n), 3 Stimmenthaltung(en)Ausschussmitglied Peter Wittek ist bei der Abstimmung nicht anwesend.

✦ KI-Zusammenfassung

Die Beschlussvorlage 2026/0173 der Fachdienste 61 behandelt die 64. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Hamminkeln im Ortsteil Brünen. Ziel der Änderung ist die Erweiterung eines Elektrobetriebs sowie die Steuerung von Nutzungen im Innenbereich der Innenbereichssatzung „Unterbauernschaft“. Die Planung sieht die Ausweisung von Gewerbe-, Misch- und Wohnbauflächen auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen vor.

Der Ausschuss für Umwelt und Planung empfiehlt dem Rat, die zweite erneute öffentliche Auslegung sowie die Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gemäß den gesetzlichen Vorgaben durchzuführen. In der Abwägung empfiehlt der Ausschuss, die Mitteilungen der Regionalplanungsaufsicht, der Unteren Altlasten- und Bodenschutzbehörde sowie der Unteren Naturschutzbehörde zur Kenntnis zu nehmen. Bezüglich der Westnetz GmbH wird eine nachrichtliche Darstellung bekannter Hauptversorgungstrassen empfohlen, während den Anregungen der Telekom Deutschland GmbH nicht gefolgt werden soll, da die Sicherung der Leitungen in nachfolgenden Bebauungsplänen erfolgt.

Hinsichtlich des Naturschutzes und der Wasserwirtschaft wird empfohlen, keine Gewässerrandstreifen entlang der Großen Ley in dieser Änderung darzustellen, die Einhaltung jedoch in späteren Bebauungsplänen abzuwägen. Die Untere Immissionsschutzbehörde sieht keine grundsätzlichen Bedenken, empfiehlt jedoch bei Bedarf Schallgutachten für nachfolgende Bebauungspläne. Der Ausschuss empfiehlt zudem, die Bergbauinteressen der Bergrechtsinhaber in das weitere Verfahren einzubeziehen und die Entwässerung in nachgelagerten Planungen zu regeln.

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