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Tagesordnung
- –Öffentlicher Teil
- ÖFFENTLICHER TEIL
- 1Fragestunde für Einwohner/innen
- 2Neubau Grundschule Mehrhoog hier: Fassung BaubeschlussZur Vorlage · 2020/01101 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2020/01101 befasst sich mit dem Baubeschluss für den Neubau der Grundschule Mehrhoog. Geplant ist ein zweigeschossiger, U-förmiger Komplex in Elementbauweise, um die Bauzeit zu verkürzen. Grundlage für die Entscheidung ist ein verbindliches Angebot der Firma Goldbeck vom 29. Juni 2020, das nach einer europaweiten Ausschreibung und Verhandlungen zur Kostenoptimierung vorliegt.
Die Netto-Baukosten belaufen sich auf 9.325.342,14 Euro (brutto 11.097.157,15 Euro). Die Abweichung zur ursprünglichen Kostenschätzung von 2018 in Höhe von 8,55 Millionen Euro resultiert aus baulichen Besonderheiten, Preissteigerungen sowie der Einbeziehung der Kostengruppen 600 und 800. Das externe Fachbüro KB KommunalBeratung GmbH bewertet das Angebot als qualitativ hochwertig und preislich angemessen. Energetisch wird das Gebäude durch eine 74 m² große Photovoltaik-Anlage ausgestattet; der Primärenergiebedarf liegt mit 34,33 kWh/(m²a) unter dem Zielwert von 55 %.
Das Angebot umfasst zudem Instandhaltungsleistungen für ausgewählte Bauteile und technische Anlagen über einen Zeitraum von zehn Jahren. Die Instandhaltungskosten belaufen sich über diese Laufzeit auf netto 1.121.685,62 Euro. Die Betriebsphase soll durch ein Personalkonzept mit Facility Management sowie ein CAFM-System gesteuert werden. Während 8,55 Millionen Euro bereits als Haushaltsmittel vorhanden sind, muss der Differenzbetrag von 2,55 Millionen Euro in den Haushalten ab dem Jahr 2021 bereitgestellt werden. Der Bauausschuss empfiehlt dem Rat, das Angebot inklusive der Instandhaltungsleistungen zu beauftragen und die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen.
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Beratungsfolge
- 10.09.2020 · Rat (43. Sitzung)
- 02.09.2020 · Bauausschuss (17. Sitzung)
- 3Neubau Friedhofshalle Hamminkeln hier: Fassung BaubeschlussZur Vorlage · 2020/0114 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2020/0114 befasst sich mit dem geplanten Neubau der Friedhofshalle in Hamminkeln an der Brauereistraße. Im Rahmen eines Verfahrens, bei dem fünf Architekturbüros mit der Erstellung von Vorentwurfsplanungen beauftragt wurden, liegen nun verschiedene Entwurfsvarianten vor. Diese Entwürfe basieren auf einem festgelegten Raumprogramm, das unter Einbeziehung des Friedhofsamtes erstellt wurde. Die Anforderungen umfassen eine etwa 80 Quadratmeter große Aussegnungshalle, einen überdachten Außenbereich, einen Pastorenraum, Kühlräume sowie Sanitär- und Technikräume.
Die Planung berücksichtigt neben funktionalen Aspekten auch die Erschließung über die Brauereistraße, die Nähe zur Wohnbebauung sowie ökologische Kriterien wie den Energieverbrauch. Die Außenanlagen sollen eine gepflasterte Zuwegung, Parkflächen sowie einen Bereich für Urnenbestattungen beinhalten. Die vorliegenden Kostenschätzungen für das Gebäude bewegen sich zwischen 600.000 und 800.000 Euro. Unter Berücksichtigung der Außenanlagen und Nebenkosten wird mit Gesamtkosten von etwa 1.200.000 Euro gerechnet.
Nach der Beratung in der Arbeitsgruppe für Friedhofsangelegenheiten wird dem Bauausschuss eine Auswahlempfehlung zur weiteren Beratung vorgelegt. Ziel ist die Beauftragung eines Architekturbüros mit den Leistungsphasen 3 bis 8, einschließlich der Planung der technischen Gebäudeausrüstung und der Statik. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2021 vorgesehen. Für die Kosten des Gebäudes stehen Mittel in Höhe von 600.000 Euro zur Verfügung, wobei eventuelle Mehrkosten in den Folgejahren bereitgestellt werden müssten.
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Beratungsfolge
- 10.09.2020 · Rat (43. Sitzung)
- 02.09.2020 · Bauausschuss (17. Sitzung)
- 4Nahwärmenetz Wertherbruch hier: Sachstand und weitere VorgehensweiseZur Vorlage · 2020/0132 · Mitteilungsvorlage
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Die Mitteilungsvorlage 2020/0132 informiert über den aktuellen Sachstand und das weitere Vorgehen zum geplanten Nahwärmenetz im Stadtteil Wertherbruch. Ziel des Vorhabens ist die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung, um die kommunalen Klimaschutzziele zu erreichen. Da der Stadtteil nicht an das Gasnetz angeschlossen ist, werden dort derzeit überwiegend Ölheizungen genutzt.
Das Projekt sieht vor, die städtischen Liegenschaften Bürgerhalle, Grundschule, Turnhalle sowie das Feuerwehrgebäude an ein Nahwärmenetz anzuschließen, das auf der Verbrennung von Hackschnitzeln basiert. Hierbei soll eigenes kommunales Holz verwendet werden, wodurch die CO2-Emissionen um etwa 71 Tonnen pro Jahr reduziert werden könnten. Ein ursprünglicher Plan, auch das Bestandsgebiet sowie das geplante Baugebiet Siemensweide einzubinden, konnte aufgrund der Schwierigkeit, einen wirtschaftlichen und konsensfähigen Standort zu finden, nicht umgesetzt werden.
Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Investitionskosten nach einer aktuellen Schätzung eines beratenden Ingenieurbüros von ursprünglich rund 644.000 Euro um etwa 20 bis 25 Prozent auf circa 860.000 Euro steigen könnten. Diese Kalkulation umfasst auch die Tiefbau- und Planungskosten. Aufgrund dieser Kostenentwicklung muss die Wirtschaftlichkeit des Nahwärmenetzes im Vergleich zu konventioneller Heiztechnik erneut geprüft werden. Die Verwaltung wird hierzu in einer kommenden Ratssitzung eine entsprechende Beschlussvorlage vorlegen.
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Beratungsfolge
- 02.09.2020 · Bauausschuss (17. Sitzung)
- 5Brücke Eimersweg/Schlümersweg hier: SachstandZur Vorlage · 2020/0116 · Mitteilungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 2020/0116 informiert über den aktuellen Sachstand zum geplanten Abriss und Neubau der Brücken am Eimersweg über den Brüner Mühlenbach sowie am Schlümersweg über die Große Ley im Ortsteil Brünen. Nachdem die Stadt Hamminkeln im Oktober 2019 die vollständigen Unterlagen für die technische Stellungnahme bei der unteren Wasserbehörde Wesel eingereicht hatte, erfolgte im Juni 2020 die schriftliche Freigabe für die Bauvorhaben.
Im August 2020 wurde die Ausschreibung für die Erbringung der statischen Nachweise sowie für die Herstellung, Lieferung und den Einbau der Brückenfertigteile veröffentlicht. Die Ausschreibung für die Straßenbaumaßnahmen und die Geländer erfolgt separat. Die Brückenkörper sollen in Fertigteilbauweise errichtet werden, während die Fundamente monolithisch hergestellt werden. Da ein Bodengutachten auf sehr weichen Boden hinweist, ist die endgültige Festlegung der Gründung – etwa durch Streifen-, Pfahl- oder Einzelfundamente – erst nach Erbringung der statischen Nachweise möglich. Aus diesem Grund werden in der Ausschreibung für die Betonteile Nebenangebote zugelassen.
Die weiteren Ausschreibungsunterlagen befinden sich derzeit in Bearbeitung und werden zeitnah veröffentlicht. Aufgrund der notwendigen Vorlaufzeiten für die Fertigstellung der Betonteile, der erforderlichen Abbindezeit sowie der temperaturabhängigen Bedingungen für den Straßenbelag ist die Durchführung der Baumaßnahmen für das Frühjahr 2021 vorgesehen.
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Beratungsfolge
- 02.09.2020 · Bauausschuss (17. Sitzung)
- 6Kenntnisnahme der Niederschrift der letzten Sitzung und Bericht über die Ausführung der Beschlüsse
- 7Mitteilungen und Anfragen