Ausschuss für Soziales, Generationen, Bildung und Sport (24. Sitzung)
Gremium: Ausschuss für Soziales, Generationen, Bildung und Sport
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Tagesordnung
- –Öffentlicher Teil
- ÖFFENTLICHER TEIL
- ZUR GESCHÄFTSORDNUNG a) Bestellung eines Schriftführers / einer Schriftführerin b) Prüfung der Einladung und Feststellung der Beschlussfähigkeit c) Feststellung der Tagesordnung d) Feststellung von Ausschließungsgründen
- 1Fragestunde für Einwohner/innen
- 2Schulentwicklungsplanung der Stadt HamminkelnZur Vorlage · 2020/0107 · Mitteilungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 2020/0107 der Fachdienste 40 informiert über die Ergebnisse des aktuellen Monitorings zur Schulentwicklungsplanung der Stadt Hamminkeln. Ziel der Überprüfung war es, die Entwicklung der Schülerzahlen sowie Veränderungen in der Schullandschaft auf Basis der Bevölkerungsentwicklung und der Datenlage des Kreises Wesel zu erfassen.
Für die Grundschulen zeigt das Monitoring eine Anpassung der Prognosen. Während der Schulentwicklungsplan für den Zeitraum 2020 bis 2022 noch von jährlich etwa 240 bis 250 einzuschulenden Kindern ausging, liegt die aktuelle Prognose nun zwischen 250 und 290 Kindern. Zum Schuljahr 2020/2021 wurden mit Stand August 2020 insgesamt 249 Erstklässler eingeschult, wobei die Gesamtzahl der Grundschüler aktuell bei 1018 liegt. Im Hinblick auf den gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Platz in der Offenen Ganztagsschule ab 2025 wird mit einer Beteiligung von 75 Prozent aller Grundschulkinder gerechnet. Die Verwaltung arbeitet hierzu mit den Schulen an entsprechenden Raumkonzepten.
An der Gesamtschule sind im Schuljahr 2020/2021 974 Schülerinnen und Schüler angemeldet. In die Einführungsstufe der Oberstufe wechselten 58 Lernende, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellt. Auf Basis historischer Übergangszahlen wird mittelfristig von einer Kapazität von 1000 bis 1100 Schülerinnen und Schülern ausgegangen. Die vorliegenden Daten deuten auf eine stabile Schullandschaft in der wachsenden Stadt hin.
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Beratungsfolge
- 27.08.2020 · Ausschuss für Soziales, Generationen, Bildung und Sport (24. Sitzung)
- 3Medienentwicklungsplan der SchulenZur Vorlage · 2020/0106 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2020/0106 der Fachdienste 40 befasst sich mit dem Medienentwicklungsplan der Schulen in Hamminkeln. Das Konzept sieht die Schaffung einer digitalen Infrastruktur, die Anschaffung mobiler Endgeräte sowie die Bereitstellung von technischem Support vor. Für die Umsetzung der Digitalisierung wird ein Gesamtaufwand von etwa 1,4 Millionen Euro veranschlagt, wobei Mittel aus dem Digitalpakt sowie ergänzende Fördermittel aus einem Sofortprogramm eine Rolle spielen. Für die Gesamtschule liegt bereits eine Förderzusage in Höhe von 480.000 Euro vor, während für die Grundschulen ein Antrag auf bis zu 150.000 Euro in Bearbeitung ist.
Die Ausstattung der Endgeräte soll nach einer festgelegten Priorisierung erfolgen, beginnend bei der Oberstufe der weiterführenden Schulen bis hin zu den Klassenstufen 3 und 4 der Grundschulen. Eine Ausstattung der ersten beiden Grundschuljahre wird pädagogisch nicht als sinnvoll erachtet. Ab dem Schuljahr 2020/21 ist vorgesehen, Schülerinnen und Schülern mobile Endgeräte als Lernmittel gegen Erhebung eines Eigenkostenanteils zur Verfügung zu stellen.
Zur Sicherstellung des technischen Supports und der wirtschaftlichen Beschaffung schlägt die Verwaltung den Abschluss eines Kontrakts mit dem Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) vor. Zudem sollen Mittel aus dem Sofortprogramm genutzt werden, um digitale Endgeräte für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bedarf bereitzustellen. Der Ausschuss für Soziales, Generationen, Bildung und Sport sowie der Haupt- und Finanzausschuss haben die Vorlage einstimmig mit der Empfehlung an den Rat beschlossen, den Plan zu verabschieden und die notwendigen Mittel in den kommenden Haushalten bereitzustellen.
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Beratungsfolge
- 10.09.2020 · Rat (43. Sitzung)
- 03.09.2020 · Haupt- und Finanzausschuss (35. Sitzung)
- 27.08.2020 · Ausschuss für Soziales, Generationen, Bildung und Sport (24. Sitzung)
- 4Neubau Grundschule Mehrhoog hier: Vorlage des BeschlussesZur Vorlage · 2020/0110 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage der Verwaltung zum Neubau der Grundschule Mehrhoog beschreibt den aktuellen Stand des Vergabeverfahrens sowie die baulichen und energetischen Eckpunkte des Projekts. Im Rahmen eines Generalübernehmervertrages wurde die Firma Goldbeck für die Leistungen Planung, Bau und Instandhaltung ausgewählt. Nach einem ersten Angebot, das über der ursprünglichen Kostenschätzung von 8,55 Millionen Euro lag, konnten durch Verhandlungen zur Flächen- und Ausstattungsoptimierung sowie zur Anpassung des Generalübernehmervertrages Kostenreduzierungen erzielt werden.
Der geplante zweigeschossige Neubau wird den Bestand zu einem U-förmigen Komplex mit einem innenliegenden Schulhof erweitern. Die Architektur sieht eine Verbindung zum Altbau über einen verglasten Bereich vor, der als zentraler Eingang dient. Das Gebäude umfasst im Erdgeschoss Verwaltungs- und Mehrzweckräume, während sich im Obergeschoss die Unterrichtsräume befinden. Das Raumkonzept wurde in Abstimmung mit der Schulleitung entwickelt, um den Anforderungen einer offenen Ganztagsschule und modernen pädagogischen Ansätzen gerecht zu werden. Die Barrierefreiheit wird durch Aufzugsanlagen, taktile Leitlinien und entsprechende Sanitärräume sichergestellt.
Das energetische Konzept setzt auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Unterstützung durch einen Gas-Brennwert-Kessel sowie eine Photovoltaik-Anlage. Die Planung folgt dem Prinzip des nachhaltigen Bauens, wobei die Einhaltung des DGNB-Zertifikats in Gold angestrebt wird. Die Bauausführung soll durch ein elementiertes Systembauverfahren erfolgen, um die Bauzeit zu verkürzen. Ein externes Fachbüro hat die angebotene Leistung als vollumfänglich den Mindestanforderungen entsprechend bewertet.
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- 27.08.2020 · Ausschuss für Soziales, Generationen, Bildung und Sport (24. Sitzung)
- 5Schaffung einer 4. Kindertageseinrichtung für den Ortsteil DingdenZur Vorlage · 2020/0108 · Mitteilungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Mitteilungsvorlage der Fachdienste 40 befasst sich mit der Schaffung einer vierten Kindertageseinrichtung im Ortsteil Dingden. Im Nachgang zu einem Beschluss des Rates vom 25. Juni 2020 wurde die Verwaltung beauftragt, die Eignung der Räumlichkeiten der ehemaligen Hauptschule Dingden für diesen Zweck sowie die Option eines Neubaus auf dem Gelände zu prüfen.
Im Rahmen einer Begehung mit Vertretern des Landesjugendamtes Köln und des Jugendamtes des Kreises Wesel wurde ein Planungsentwurf eines lokalen Architekten erörtert. Dieser sieht einen Teilabriss sowie eine Entkernung des Gebäudes vor, wobei die tragende Betonkonstruktion erhalten bleibt. Nach vorläufiger Einschätzung des Landesjugendamtes erfüllt dieser Entwurf die baulichen Voraussetzungen für eine Einrichtung mit bis zu vier Gruppen, einschließlich der Betreuung von Kindern unter drei Jahren.
Das Jugendamt des Kreises Wesel teilte mit, dass bei einem Rückbau bis auf das Betonskelett das Vorhaben als Neubau bewertet werden kann, was einen Anspruch auf Landesförderung begründet. Bei einer Kapazität von 62 bis 72 Plätzen könnten Zuschüsse in Höhe von etwa 1,67 bis 1,94 Millionen Euro möglich sein. Die Planung und Bautätigkeit könnten ab Sommer 2021 beginnen, um eine Inbetriebnahme zum Kitajahr 2023/24 zu ermöglichen. Die Verwaltung beabsichtigt, die Umsetzungsmöglichkeiten mit dem Architekten weiter zu konkretisieren.
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Beratungsfolge
- 27.08.2020 · Ausschuss für Soziales, Generationen, Bildung und Sport (24. Sitzung)
- 6Folgenutzung der Kreuzschule in DingdenZur Vorlage · 2020/0109 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage 2020/0109 befasst sich mit der künftigen Nutzung der verbleibenden Flächen des ehemaligen Hauptschulgebäudes in Dingden, der sogenannten Kreuzschule. Nachdem bereits entschieden wurde, einen Teil des Gebäudes für eine vierte Kindertageseinrichtung zu nutzen, steht die Perspektive für die restlichen Flächen noch nicht fest.
Die Verwaltung weist darauf hin, dass das Gebäude seit Jahren von Vereinen für Nachmittags- und Abendstunden genutzt wird. Eine langfristige Sicherung dieser Vereinsnutzung sei jedoch nur durch eine kommunale Zweckbindung, etwa durch einen Schulbetrieb, wirtschaftlich darstellbar. Die aktuelle Schulentwicklungsplanung zeigt für die Grundschule Dingden eine stabile Dreizügigkeit bis zum Schuljahr 2023 und eine mögliche Entwicklung hin zu einer 3,5-Zügigkeit ab 2024 auf. Da die Kapazitäten am jetzigen Standort der Ludgerigrundschule erschöpft sind und Erweiterungen am dortigen Standort nur begrenzt möglich sind, sieht die Verwaltung das alte Hauptschulgebäude als Option für einen zukünftigen Schulstandort.
Die Arbeitsgruppe Schule hat festgestellt, dass für eine finale Entscheidung als Grundschulstandort derzeit noch Parameter fehlen. Dennoch wird empfohlen, die Fläche in kommunaler Hand zu belassen und nicht zu veräußern. Die Verwaltung erhält den Auftrag, Planungsgrundlagen für eine kommunale Nutzung zu erarbeiten, die auch die Raumangebote für die örtlichen Vereine berücksichtigt.
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Beratungsfolge
- 10.09.2020 · Rat (43. Sitzung)
- 27.08.2020 · Ausschuss für Soziales, Generationen, Bildung und Sport (24. Sitzung)
- 7Kenntnisnahme der Niederschrift der letzten Sitzung und Bericht über die Ausführung der Beschlüsse
- 8Mitteilungen und Anfragen