Zukunft des Schulstandortes Ringenberg hier: Antrag der Dorfgemeinschaft Ringenberg
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2014/0148 befasst sich mit der zukünftigen Nutzung des ehemaligen Schulstandortes in Ringenberg. Die Dorfgemeinschaft Ringenberg hat einen Antrag gestellt, die leerstehenden Schulräumlichkeiten abzureißen und das Gelände planungsrechtlich so umzuwidmen, dass Baugrundstücke für junge Familien entstehen können. Der im Gebäude befindliche Kindergarten soll dabei renoviert und erweitert werden.
Die Verwaltung hat die wirtschaftlichen Aspekte einer solchen Maßnahme geprüft. Ein Teilabriss des Gebäudes wird als nicht wirtschaftlich eingestuft, da die geschätzten Abrisskosten und notwendigen Sanierungen, etwa der Heizungsanlage, den potenziellen Erlöse aus Grundstücksverkäufen übersteigen könnten. Ein Gesamtabriss des Komplexes würde ebenfalls zu einem negativen finanziellen Ergebnis führen, wenn die Restbuchwerte und Abrisskosten gegen die Verkaufserlöse gerechnet werden. Zudem wurden Bedenken von Anwohnern bezüglich einer Bebauungsplanänderung registriert.
Als Alternativen zur Umsetzung des Antrags werden eine Umnutzung und Vermietung der Räumlichkeiten, beispielsweise für Büros oder eine Musikschule, sowie eine Veräußerung des Objekts unter Berücksichtigung möglicher Auflagen angeführt. Der Betriebsausschuss hat die Ausführungen zur Umnutzung zur Kenntnis genommen und empfiehlt dem Rat, die Anregung der Dorfgemeinschaft zur Kenntnis zu nehmen. Gleichzeitig wird die Verwaltung beauftragt, die Realisierbarkeit verschiedener Folgenutzungsoptionen für den Standort Ringenberg zu prüfen und die Ergebnisse den zuständigen Fachausschüssen vorzulegen.
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Beratungsfolge
- 23.10.2014kein Ergebnis hinterlegt
- 22.10.2014kein Ergebnis hinterlegt