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Beschlussvorlage

Nahwärmenetz Wertherbruch

2019/0136 10.10.2019

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die vorliegende Beschlussvorlage 2019/0136 sieht den Bau eines Nahwärmenetzes im Stadtteil Wertherbruch vor. Ziel des Vorhabens ist es, die Wärmeversorgung städtischer Liegenschaften von fossilen Brennstoffen auf regenerative Energien umzustellen. Konkret sollen die Bürgerhalle, die Grundschule inklusive Turnhalle sowie das Feuerwehr- und Sportheim an das neue Netz angeschlossen werden. Die technische Basis bildet die Nutzung von Holz als nachwachsendem Brennstoff, wodurch eine Reduktion der CO2-Emissionen um etwa 71 Tonnen pro Jahr angestrebt wird.

Das geplante Netz umfasst eine Leitungslänge von 310 Metern und deckt einen Wärmebedarf von 290 kW ab. Die Gesamtkosten für das Nahwärmenetz werden inklusive Planungs- und Tiefbaukosten auf circa 644.138 Euro geschätzt. Im Vergleich zum Ersatz der bestehenden Ölheizungen durch Brennwertkessel, was Kosten von etwa 317.908 Euro verursachen würde, entstehen dadurch höhere Investitionskosten. Durch eine bereits bewilligte Förderung in Höhe von 200.000 Euro des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit reduzieren sich die Netto-Mehrkosten auf etwa 126.229 Euro.

Die wirtschaftliche Betrachtung geht von einer Amortisationszeit aus, die je nach Berechnungsmethode und Berücksichtigung von Instandsetzungsmaßnahmen der vorhandenen Öltanks zwischen etwa 9,8 und 11,6 Jahren liegt. Der Bauausschuss empfiehlt dem Rat, dem Vorschlag zu folgen und die erforderlichen Mittel im Produkt Hochbau für den Haushalt 2020 anzumelden.

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