Trafostation und Zuleitungen ZKA hier: überplanmäßige Ausgaben
✦ KI-Zusammenfassung
Der Regiebetrieb Abwasserwirtschaft hat eine Beschlussvorlage zur Sanierung der Stromversorgung der Zentralkläranlage vorgelegt. Ziel des Vorhabens ist die Errichtung einer neuen, begehbaren Beton-Trafostation, die einen Transformator, die Mittelspannungs-Schaltanlage sowie die neue Niederspannungs-Hauptverteilung umfasst.
Die Maßnahme ersetzt zwei bestehende Trafostationen. Die Station aus dem Jahr 1979 kann nicht generalüberholt werden, da sie nicht mehr den aktuellen Regeln der Technik entspricht. Die Station aus dem Jahr 1996 erreicht aufgrund der geplanten Inbetriebnahme einer neuen Klärschlammentwässerung ihre Kapazitätsgrenze und weist Mängel hinsichtlich der technischen Anschlussbedingungen der Westnetz GmbH auf. Der Neubau soll eine zweiseitige Stromeinspeisung zur Absicherung der Anlagen ermöglichen, eine Notstromversorgung beinhalten und die Anbindung zukünftiger regenerativer Energiequellen sowie Photovoltaikanlagen vorbereiten.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 572.192 Euro. Da im Haushaltsplan 2021 lediglich 300.000 Euro vorgesehen waren, wird eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 272.192 Euro beantragt. Die Kostensteigerung begründet sich durch konkrete Schätzungen eines Ingenieurbüros, gestiegene Preise für Elektrokomponenten sowie längere Lieferzeiten. Die Deckung der zusätzlichen Kosten soll innerhalb desselben Produkts über das PSP-Element „Retentionsraum Mumbecker Bach“ erfolgen. Der Bauausschuss hat die Genehmigung dieser Ausgabe bereits einstimmig empfohlen.
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Beratungsfolge
- 07.10.2021kein Ergebnis hinterlegt
- 23.09.2021kein Ergebnis hinterlegt