Prüfauftrag zur Kiessubstitution bei Bauprojekten auf Antrag der CDU vom 20.01.2024 hier: Ergebnis der Prüfung nach Beschluss des Rates vom 02.05.2024 (2024/0058)
✦ KI-Zusammenfassung
Aufgrund eines Antrags der CDU-Fraktion aus dem Januar 2024 wurde die Verwendung von Recyclingmaterial bei Bauprojekten in Hamminkeln geprüft. Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage, ob Pflastersteine aus Recyclingmaterial eingesetzt werden können und welche Güteklassen dabei einzuhalten sind.
Die Prüfung ergab, dass im Straßen- und Hochbau Recycling-Baustoffe unter Einhaltung der entsprechenden DIN-Normen und technischen Lieferbedingungen verwendet werden können. Einige Hersteller bieten bereits Pflastersteine mit einem Anteil von bis zu 40 Prozent an Recycling-Granulat an. Zwar ist die Verfügbarkeit ausreichender Mengen an zugelassenem Material derzeit noch begrenzt, jedoch nutzt das Steinwerk „bvw“ in Hamminkeln bereits Produktionsreste im Herstellungsprozess. Eine Marktabfrage zeigte zudem, dass die Kosten für Pflastersteine mit Recyclinganteil nicht wesentlich von konventionellen Steinen abweichen.
Die Verwaltung sieht daher keine Hindernisse für den Einsatz von Betonsteinpflaster mit Recyclinganteilen. Während sich der aktuelle Prüfauftrag auf Pflastersteine beschränkt, wurde eine weitergehende Untersuchung zur Verwendung von Recyclingmaterial bei allen Baustoffen an den Klimabeirat verwiesen. Der Bauausschuss empfiehlt dem Rat, die Verwaltung anzuweisen, bei konkreten Maßnahmen künftig die Möglichkeit für den Einsatz von Betonsteinpflaster mit Recyclingzusätzen zu prüfen und diese bei Eignung bevorzugt einzusetzen.
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Beratungsfolge
- 10.10.2024Abstimmungsergebnis: 32 Ja-Stimmen und 3 Nein-Stimmen
- 19.09.2024Abstimmungsergebnis: 16 Ja-Stimme(n), 0 Gegenstimme(n), 1 Stimmenthaltung(en)