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Beschlussvorlage

Errichtung neuer Flüchtlingsunterkünfte, hier:Alternativen zur Massivbauweise

2024/0168 10.10.2024 Vorstandsbereich III

🟢 Beschlossen 10.10.2024 · Rat (27. Sitzung) · Abstimmungsergebnis: 1) einstimmig 2) 12 Ja-Stimmen, 22 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen 3) 10 Ja-Stimmen, 22 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen 4) einstimmig

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung legt eine neue Stellungnahme zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften in Hamminkeln vor. Damit wird der Beschluss vom 2. Mai 2024, der die Planung von Unterkünften in Massivbauweise vorsah, überprüft. Hintergrund sind Anregungen aus den Ausschüssen sowie eine durch einen externen Berater durchgeführte Vergleichsprüfung bezüglich der Wirtschaftlichkeit. Ziel der Maßnahmen ist es, die gesetzlichen Verpflichtungen des Flüchtlingsaufnahmegesetzes zu erfüllen, den Grundbedarf an Unterbringungsmöglichkeiten sicherzustellen und Kapazitäten in Schulen freizumachen.

Als Optionen werden die Erweiterung bestehender Anlagen sowie Neubauten auf neuen Grundstücken betrachtet. Eine Erweiterung der Unterkunft in der Kreutzstraße in Mehrhoog durch Holzrahmencontainer ist denkbar und könnte etwa 56 zusätzliche Plätze schaffen. Die geschätzten Kosten hierfür belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro zuzüglich Erschließungskosten. Bei Neubauten wird das Grundstück „Am Feldrain“ von der Verwaltung bevorzugt, wobei andere Standorte in Dingden oder Mehrhoog aufgrund von Immissionsschutz oder dem Ziel einer gleichmäßigen Verteilung als weniger geeignet eingestuft wurden.

Ein Vergleich zwischen Containerbauweise und Massivbauweise für 400 Plätze zeigt unterschiedliche finanzielle Auswirkungen. Die Investitionskosten für die Containerbauweise werden auf etwa 7,8 Millionen Euro geschätzt, während die Massivbauweise rund 17,8 Millionen Euro beanspruchen würde. Während die Containerbauweise kurzfristig geringere Zinsbelastungen verursacht, weist die Verwaltung auf eine kürzere Nutzungsdauer von etwa 15 Jahren hin. Die konventionelle Bauweise hat hingegen eine längere Nutzungsdauer von 80 Jahren, was sich anders auf die jährlichen Abschreibungen und den langfristigen Ergebnishaushalt auswirkt.

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Dokumente

Beratungsfolge

  • 10.10.2024
    Abstimmungsergebnis: 1) einstimmig 2) 12 Ja-Stimmen, 22 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen 3) 10 Ja-Stimmen, 22 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen 4) einstimmig
  • 19.09.2024
    Abstimmungsergebnis:Zu 1) 17 Ja-Stimme(n), 0 Gegenstimme(n), 0 Stimmenthaltung(en)Zu 2) 6 Ja-Stimme(n), 10 Gegenstimme(n), 1 Stimmenthaltung(en)Zu 3) 4 Ja-Stimme(n), 9 Gegenstimme(n), 4 Stimmenthaltung(en)Zu 4) 17 Ja-Stimme(n), 0 Gegenstimme(n), 0 Stimmen