Betuwe-Linie zwischen Emmerich und Oberhausen - Sachstandsbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die Deutsche Bahn AG hat mit der Einleitung von Planfeststellungsverfahren für den Bau eines dritten Gleises auf der Betuwe-Linie zwischen Emmerich und Oberhausen begonnen. Diese Verfahren umfassen den Gleisbau, Lärmschutzmaßnahmen sowie die Beseitigung höhengleicher Bahnübergänge. Erste Verfahren betreffen Abschnitte in Oberhausen und Rees, wobei die Auslegung der Unterlagen im Zeitraum vom 10. Januar bis zum 9. Februar 2012 stattfindet. Da dieser Abschnitt an die Stadtgrenze von Hamminkeln angrenzt, prüft die Verwaltung die Betroffenheit der Stadt und wird gegebenenfalls eine Stellungnahme abgeben.
Der für Hamminkeln relevante Planfeststellungsabschnitt erstreckt sich zwischen der Stadtgrenze Wesel und der Stadtgrenze Rees. Die Zuleitung der Unterlagen an das Eisenbahnbundesamt durch die Deutsche Bahn AG wird für Ende Februar erwartet, wobei die Eröffnung des Verfahrens für den Hamminkelner Bereich etwa Mitte des Jahres erfolgen soll.
Im Rahmen des EU-Projekts „CODE-24“ wurden bereits alternative Planungsvorschläge zur Beseitigung des Bahnüberganges Bahnhofstraße in Mehrhoog erarbeitet. Diese beinhalten die Absenkung der Bahntrasse in eine Halbtroglage mit Überführungen oder den Bau einer Straßenunterführung für alle Verkehrsarten. Die Verwaltung prüft derzeit die Umsetzbarkeit dieser Vorschläge sowie deren Verwendung im Planfeststellungsverfahren. Zudem wird der Betrieb der Messstation im Bereich Bislicher Wald um ein Jahr verlängert, um Daten zur Entwicklung des Zugverkehrs zu sammeln. Die Kosten hierfür werden von den Anrainerkommunen getragen, sodass für die Stadt ein Aufwand von etwa 3.000 Euro entsteht.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 25.01.2012kein Ergebnis hinterlegt
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