Projekt "Evolving Regions" - Prozessverlauf des Projekts zur Klimafolgeanpassung im Kreis Wesel und sieben weiteren Regionen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 2020/0184 des Fachdienstes 61 befasst sich mit dem Projekt „Evolving Regions“, einem von der Technischen Universität Dortmund initiierten Vorhaben zur Klimafolgenanpassung. Das Projekt umfasst den Kreis Wesel sowie weitere Regionen in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. Ziel ist die Erarbeitung einer „Roadmap“ als strategisches Planungsinstrument, um die regionale Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimafolgen zu verbessern. Der Prozess ist auf eine Gesamtdauer von 19 Monaten angelegt und umfasst einen dreimonatigen Demonstrationszyklus sowie einen 13-monatigen Hauptzyklus. Die Schwerpunkte liegen auf den Handlungsfeldern Landwirtschaft, Infrastruktur und gesunde Lebensverhältnisse, wobei eine Klimawirkungsanalyse für den Planungshorizont 2040 als zentrales Element dient. Gefördert wird das Vorhaben durch das EU-Programm LIFE sowie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW.
Im Rahmen des Projekts erstellt das IRPUD kreisweite Klimawirkungsanalysen zu den Themen Hitze, Starkregen, Dürre und Flusshochwasser, um Entscheidungsgrundlagen für den Roadmap-Prozess im Kreis Wesel zu schaffen. Ein Kernteam, bestehend aus dem Deutschen Institut für Urbanistik sowie Vertretern des Kreises Wesel, der Gemeinde Hünxe, der Stadt Moers und der Stadt Rheinberg, begleitet den Prozess. Im Rahmen von Online-Sitzungen wurden die Bereiche Wasserwirtschaft sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit als prioritär identifiziert. Ein Workshop für Schlüsselakteure ist für den 1. Dezember 2020 angesetzt. Der Kreis Wesel übernimmt einen finanziellen Eigenanteil in Höhe von 1.000 Euro für die beteiligten Kommunen. Die Projektkoordination erfolgt durch eine Projektkoordinatorin der Stadt Moers.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 02.12.2020kein Ergebnis hinterlegt
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